Besetzung einer Stelle als Servicekraft in der Serviceeinheit der Delegierten Europäischen Staatsanwälte im Zentrum Köln der Europäischen Staatsanwaltschaft (m/w/d)
Jobbeschreibung
Besetzung einer Stelle als Servicekraft (Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt oder vergleichbare Tarifbeschäftigte) in der Serviceeinheit der Delegierten Europäischen Staatsanwälte im Zentrum Köln der Europäischen Staatsanwaltschaft (m/w/d)
Die Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) dient der Verfolgung von Betrug und Steuerdelikten u. a. zum Nachteil des EU-Haushalts. National arbeiten in den Standorten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München jeweils mindestens zwei Delegierte Europäische Staatsanwälte für die EUStA.
Zu besetzen ist im Zentrum Köln eine Stelle als Servicekraft in der Serviceeinheit der Delegierten Europäischen Staatsanwälte im Zentrum Köln der Europäischen Staatsanwaltschaft.
Die Ausschreibung richtet sich hierbei an verbeamtete Personen der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt, sowie an Tarifbeschäftigte vergleichbar der Laufbahngruppe 1.2 des Geschäftsbereichs der Generalstaatsanwaltschaft Köln. Die Ausschreibung richtet sich in erster Linie an Bewerber/innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Justizangestellte/r, Justizfachangestellte/r, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r sowie an Bewerber/innen mit abgeschlossener vergleichbarer Berufsausbildung.
Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2027 befristet. Bewerber/innen, die bereits in einem Beschäftigungsverhältnis mit dem Land Nordrhein-Westfalen stehen, können sich im Wege der Abordnung bewerben. Die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis ist bei entsprechender Eignung fest eingeplant.
Die Vergütung erfolgt für Quereinsteigende zunächst nach Entgeltgruppe 8 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Nach einem erfolgreichen Verlauf der Einarbeitung ist eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9a TV-L vorgesehen.
Die Arbeitszeit beträgt derzeit 39,83 Std./Woche. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle mit der Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung. Der Dienstort ist Köln.
I. Aufgaben
Das Arbeitsgebiet umfasst:
a) Geschäftsstellenarbeiten in Rechtssachen einschließlich Rechtshilfe. Dazu gehören unter anderem:
· Aktenverwaltung und – bearbeitung;
· Bearbeitung von Vorgängen in Fachverfahren einschließlich Datenpflege (insbesondere in MEStA, RegistraWeb und e2A);
· elektronische Vorgangsbearbeitung;
· Registerabfragen, Behördenauskünfte, Fahndungseinleitung;
· Außenvertretung als Ansprechperson für Rechtsanwälte, Ermittlungsbehörden, Übersetzer und sonstige Externe;
· Kanzleitätigkeiten;
· Verwaltung des Posteingangs sowie Vorgangsverwaltung und Aktenbetreuung im Case Mangagement System der EUStA-Zentrale;
· Austausch und Kommunikation mit der EUStA-Zentrale und Dienststellen in anderen Mitgliedstaaten - auch in englischer Sprache (lediglich Grundkenntnisse erforderlich);
b) Asservatenverwaltung;
c) Wahrnehmung von Verwaltungstätigkeiten im Zentrum und zentrumsübergreifend sowie IT-Anwendungsbetreuung, Systemverwaltung, jeweils soweit nach der jeweils gültigen Geschäftsverteilung vorgesehen und Erstellung von Statistiken;
d) Kostentätigkeit in Absprache mit der am Zentrumsstandort hierfür zuständigen Justizverwaltung;
e) Veranstaltungsmanagement;
f) mit der Wahrnehmung der Aufgaben erforderliche Besprechungen und Fortbildungen sowie damit zusammenhängende Dienstreisen.
II. Kenntnisse und Fähigkeiten
Gesucht wird eine engagierte, teamfähige Person, die Interesse und Begeisterung für die Idee der europäischen Strafverfolgung mitbringt, über Grundkenntnisse in der englischen Sprache verfügt und bereit ist, diese zu vertiefen.
Wegen der besonderen Arbeitssituation, die im Bereich der EUStA u.a. durch die Aktenbearbeitung mit der elektronischen Akte und speziellen Fachanwendungen gekennzeichnet ist, sind ein hohes Maß an Selbstständigkeit – insbesondere im Bereich der IT-Verwaltungsaufgaben –, Lernbereitschaft, Affinität zur digitalen Aktenbearbeitung, vertiefte PC-Kenntnisse und Eigeninitiative unabdingbar.
Flexibilität, Belastbarkeit und ein hohes Maß an Identifikation mit den übertragenen Aufgaben sind unbedingt erforderlich. Organisationsfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Stresstoleranz werden vorausgesetzt.
III. Sonstiges
Mobiles Arbeiten ist an zwei Wochentagen möglich.
Die Besetzung erfolgt im Wege einer Abordnung mit dem Ziel der Versetzung an die Generalstaatsanwaltschaft Köln.
Vielfalt und Chancengleichheit gehören zu unserer Personalpolitik. Wir begrüßen daher ausdrücklich Bewerbungen von Menschen aller Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identitäten sowie von Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
Der Generalstaatsanwalt in Köln fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind sie nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hierzu sind u.a. mit dem Abschluss von Dienstvereinbarungen zur Flexiblen Arbeitszeit und zur Telearbeit (Homeoffice) Maßnahmen ergriffen worden, die die Arbeitsbedingungen im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern.
Das Land Nordrhein-Westfalen bemüht sich bevorzugt um die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ebenfalls ausdrücklich erwünscht.
Für Fragen zur Ausschreibung stehen Ihnen Frau JAF Ramm (0221 / 7711-408) und Frau RD.in Marion Wagner (0221 / 7711-414) gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens 3261 E – 2. 289 möglichst umgehend – spätestens jedoch bis zum 27.11.2026 – auf dem Dienstweg an den Generalstaatsanwalt in Köln, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln.
Dem Bewerbungsschreiben ist eine unterschriebene Einverständniserklärung zur Beiziehung der Personalakten und zur Einsichtnahme durch die an der Personalauswahl beteiligten Personalgremien beizufügen.
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