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Justizbeschäftige oder Justizbeschäftigter (m/w/d) in einer Serviceeinheit

MünsterVor OrtTeilzeit
Gerichtsstraße 6, 48149 Münster, Deutschland

Jobbeschreibung

Bei der Staatsanwaltschaft Münster/Zweigstelle Bocholt sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt

mehrere Stellen mit einer/einem Justizbeschäftigten in einer Serviceeinheit (EG 9a TV-L)

zunächst befristet zu besetzen.

 

Die spätere Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ist beabsichtigt. Die Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Std. 50 Min./Woche. Die Einstellung als Justizbeschäftige/r erfolgt in Entgeltgruppe 9a des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Externe Bewerber/innen ohne Abschluss als Justizfachangestellte bzw. Justizangestellte ohne Berufserfahrung im Bereich von Serviceeinheiten oder Geschäftsstellen bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften werden im Falle der Einstellung zunächst bis zum Abschluss der Einarbeitungs- und Ausbildungsphase in Entgeltgruppe 8 TV-L eingruppiert.

Eine Besetzung in Teilzeit ist grundsätzlich möglich, wobei die personellen und organisatorischen Möglichkeiten für Teilzeitarbeit bei Eingang entsprechender Bewerbungen geprüft werden.

Es handelt sich um eine Tätigkeit als Justizbeschäftigte/r in einer Serviceeinheit.

Der Dienstort ist Münster oder Bocholt.

 

Aufgabengebiet (im Wesentlichen):

  • Eintragen von Neuanzeigen und Anlegen von Akten und Handakten,
  • Schriftgutverwaltung und Registraturarbeiten,
  • Bearbeitung von Postein- und -ausgängen einschl. der Erteilung von Auskünften,
  • Die Veranlassung von Sachstandsanfragen und Bearbeitung von Akteneinsichtsgesuchen,
  • Fertigung von Schriftstücken
  • Aufnahme von Anträgen und Erklärungen,
  • Fristenüberwachung und -bearbeitung,
  • ggf. Kostenberechnung.

 

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossene Ausbildung möglichst mit Bezug zur Rechtspflege (Justizfachangestellte/r, Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte/r, Bürosachbearbeiter/in oder ähnliches)
  • Kenntnisse über den Aufbau und die Aufgaben der Rechtspflege
  • Gute schreibtechnische Fertigkeiten
  • Kenntnisse im Bereich der Büroorganisation
  • Sicheres Beherrschen der deutschen Sprache und der Rechtschreibung
  • Kenntnisse moderner Informations- und Kommunikationstechnik
  • Ausgeprägte Lern- und Leistungsbereitschaft, insbesondere die Bereitschaft, sich in neue IT-Programme einzuarbeiten
  • Verantwortungsbewusstsein, Einsatzbereitschaft und Organisationsfähigkeit
  • Hohe Belastbarkeit und Flexibilität
  • Durchsetzungsfähigkeit sowie sicheres und freundliches Auftreten
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Gesundheitliche Eignung für die oben beschriebene Tätigkeit, die auch mit dem Heben und Tragen von Akten bis zu zirka 10 kg sowie mit Bücken zum Ein- und Aussortieren von Akten verbunden ist.

Die Ausschreibung richtet sich in erster Linie an aktive und ehemalige Justizfachangestellte und Justizbeschäftigte bzw. an externe Kräfte mit vergleichbaren Kenntnissen (z.B. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/Bürosachbearbeiter/in).

 

Das bieten wir - Benefits für Mitarbeitende -:

  • Tarifgebundene Einstellung (TV-L), damit u.a. verbunden eine Jahressonderzahlung sowie ein Jahresurlaub in Höhe von 30 Tagen
  • Gleitende Arbeitszeiten, bei dem sich Beruf und Familie problemlos integrieren lassen
  • Umfangreiche Fortbildungsangebote
  • Eine bedarfsgerechte Einarbeitung
  • Eine gute Verkehrsanbindung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement

 

Wir als Arbeitgeber:

Arbeiten bei der Justiz NRW bedeutet Arbeiten mit Sinn. Bei 204 Gerichten und 19 Staatsanwaltschaften und 3 Generalstaatsanwaltschaften, 36 Justizvollzugseinrichtungen, 5 Jugendarrestanstalten und 19 Dienststellen des ambulanten Sozialen Dienstes sorgen rund 40.000 Menschen dafür, dass Bürger/innen zu Ihrem Recht kommen und der Rechtsfrieden in der Gesellschaft gewahrt wird. Wir bieten vielfältige Tätigkeitsfelder und Karrieremöglichkeiten, Unsere Mitarbeiter/innen profitieren außerdem von unterschiedlichen Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung, einer guten Work-Life-Balance, sicheren Arbeitsplätzen und der Möglichkeit der Verbeamtung bei Erfüllen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen.

Die Justiz NRW steht für Chancengleichheit und begrüßt Bewerbungen aus allen Teilen der Gesellschaft. Wir fördern insbesondere die berufliche Entwicklung von Frauen. Sie werden nach dem Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Justiz NRW sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt. Auch Bewerbungen von Menschen jeglicher geschlechtlichen Identität und von Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden von uns unterstützt und sind ausdrücklich erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung - und den Kontakt mit Ihnen!

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit aussagefähigen Unterlagen (Anschreiben unter Angabe des präferierten Einsatzortes, Lebenslauf, Zeugniskopien betreffend Schulabschluss und Abschluss der Berufsausbildung, Unterlagen über Ihre bisherigen Tätigkeiten sowie weiterer Nachweise gemäß Anforderungsprofil, ggf. Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte)  bis zum 09.10.2026 per E-Mail an verwaltung@sta-muenster.nrw.de oder auf dem Postweg an:

Der Leitende Oberstaatsanwalt
Gerichtsstraße 6
48149 Münster

Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung eine Telefonnummer und E-Mail-Adresse an, unter der Sie erreichbar sind.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Becker (0251 / 494-2385) zur Verfügung.

 

Hinweis zum Datenschutz:

Mit der Abgabe einer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten während des laufenden Bewerbungsverfahrens elektronisch gespeichert werden. Sofern Sie nicht ausdrücklich widersprechen, bleiben Ihre Daten für einen eventuellen späteren Gebrauch für die Dauer eines Jahres nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gespeichert und werden erst dann automatisch gelöscht. Im Falle eines Widerspruchs erfolgt die Löschung gemäß den gesetzlichen Löschungsfristen bereits zwei Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens. 

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